Erik WINDISCH und Bernd KELLNER, Die Munition zum Mausergewehr M71   

Die erste deutsche Metallpatrone – ihre Vorläufer und Nachfolger   

 21 x 29,7 cm, 130 Seiten, broschiert, davon 12 Farbseiten mit dutzenden Farbabbildungen, hunderte   Schwarz-Weiß-Abbildungen sowie Faksimiles und Tabellen im Text. Wiesbaden 2005.
Preis € 30,-- 
                       

Im Selbstverlag der Patronensammlervereinigung e.V. ist im September 2005 diese Geschichte der   11 mm Mauserpatrone (11,15 x 60 R) erschienen. Die beiden kompetenten Autoren bieten eine Unmange an bisher unbekannten Fakten und Zahlen zum Thema in diesem Werk an. So werden z.B. sämtliche bekannte Bodenstempel auf erstklassigen Farbbildern bzw. in Tabellen im vorliegenden Werk gezeigt bzw. aufgelistet. Die Entwicklung der Patrone wird im Detail erläutert sowie auf deren Vorgänger (Preußische Dreyse-Zündnadelpatrone und Bayerische Werder-Metalleinheitspatrone) sowie Nachfolger (Patrone M88 – 8 x 57 J) eingegangen. Ein eigener Abschnitt ist den Waffen des Systems Mauser M71 gewidmet, so dass auch der Waffensammler nicht zu kurz kommt. Dieses Kapitel runden bisher nie gezeigte Action-Fotos von der Verwendung bzw. von Trägern dieses Waffensystems gelungen ab. Im eigentlichen Munitionsteil werden neben den o.a. Bodenstempel-Abbildungen zahlreiche Fotos von Schachteletiketten, Bilder aller Patronenarten im Kaliber 11 mm Mauser sowie der einzelnen Komponenten gezeigt. Ein weiteres Kapitel beschäftigt sich mit der Entwicklung vom Schwarzpulver zum rauchlosen Nitrozellulose-Pulver in Deutschland. Für Österreicher und Briten ist das Thema u.a. deshalb interessant, weil die Wiener Munitionsfabrik G. Roth sowie britische Firmen ab 1873 Hülsen in diesem Kaliber an die deutschen Heeresverwaltungen lieferte, da man in Deutschland die Metallhülsentechnologie fertigungstechnisch noch nicht ausreichend beherrschte und kapazitativ auf Importe aus Österreich und England angewiesen war. Maßzeichnungen, ballistische Tabellen, Faksimiles von Patentschriften und alten Munitionskatalogen runden den Inhalt ab. Ein Muss für jeden Patronensammler, aber auch für Waffensammler und am Thema technikgeschichtlich oder sonst interessierte Leser!

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